Meine geliebten Mithoffenden, Mitschaffenden und Menschen des Herzens, an euch denke ich! Für euch möchte ich eine Nachricht des Ausblickes und der Perspektive formulieren, die verständlich macht von was ihr ein Teil seid und was unser Pfad zum Ziel ist. Ich möchte erklären, wie ein Rahmen entstehen kann, der pur Gutes in die Welt bringt, fernab von den Normen und ohne den Versuch dadurch finanziell zu profitieren. Ich möchte euch unseren Verein Gen.ZM e.V. vorstellen! Leider können die Worte nicht fassen, in welchem Ausmaß ich das erste Mal im Leben von einer Sache ohne Grenzen erfüllt bin und welche treibende Kraft hinter diesem Traum für mich steckt. Ich hoffe euch durch das Kommende anstecken zu können.
Der Rahmen des Vereines, welchen wir zum Anfang des letzten Jahres mit Aufwand versuchten ins Leben zu rufen, existiert auch jetzt nur im Geiste, und nicht in Präsenz. Ob ihr an Zufall oder höhere Waltungsmächte einer übergeordneten Kraft glaubt, bleibt an euch, aber an mir ist es zu sagen, dass sich nichts änderte und der Verein im Endeffekt leben und blühen wird. Nun bin ich für meinen Teil in Tansania und man möchte sich fragen, wozu der Aufwand für etwas, das duzende Nationen von mir entfernt liegt… Für jene Erklärung ist diese Nachricht nun hier und an dir liegt es zu erkennen, wie sehr dir diese Bewegung und Regung junger Menschen aus der Seele spricht und in welchem Ausmaß es ein Teil deines Lebens werden darf. Behalte im Kopf, dass deine Augen mit einer der ersten Augenpaare sein werden, die tiefere Einblicke bekommen, in was uns bevor steht-
Das Vereinskonzept innerhalb von Deutschland ist dir noch schwammig von früheren Nachrichten bekannt. Ein Omnigenerationen-Verein, der das menschlichste Bedürfnis nach Miteinander, Kreativität und Wachstum stillen möchte. Es ist der Ansatz, der die lange schon fehlende Bildung über den Gebrauch von Technologie und Internet in die kommenden Generationen gibt, damit jene einem dunklen Schicksal entrinnen können. Unser Rahmen fasst alles, was gesunde Entwicklung angeht, von Bildung der Welt, Gesundheit und Mensch, zu künstlerischem Schaffen und Ausleben, über Worte über das eigene Sein in Schrift und Austausch zu finden, zu Bewegungskünsten und Sportarten, den Pfad zur Meditation und Bewusstseinsschaffung von Spiritualität und final der menschlichen Einheit. Diejenigen von euch, die noch nicht wissen, wie sich dieses Konzept eines Vereins genau in Deutschland verbreiten wird, können auf unserem Community-Blog die sogenannte ‘Vision Grande’ lesen und Näheres erfahren. Was mich dazu qualifiziert so sicher über alles bevor stehende zu sprechen, erschließt sich dann auch irgendwo zwischen diesen und jenen Zeilen…
Aber um nochmal zum Punkt zurück zu kommen; warum liegt es mir genau jetzt daran, den Prozess der Gründung in Kürze wieder aufzunehmen und in sein Endstadium zu treiben? Was könnte meine Präsenz in Tansania potenziell zu diesem Wunsch beitragen und welche Bereicherungen des bis jetzt viermonatigen Auslandaufenthaltes haben meine Perspektiv auf was kommt bereichert? Liest jemand von euch meinen kleinen Blog? Auch nicht schlimm…
Ich sitze bei meinem Neujahrsfrühstück neben Tee und tansanischen Pfannkuchen in der Stadt Moshi, mit dem Blick auf den Kilimanjaro (5895m). Ich lebe seit drei Tagen zusammen mit einem Kunsthändler, Tour-Veranstalter und selbstlosen Geber an seine Community aus von ihm abhängigen Menschen und seiner für mich herrlich kochender Partnerin. Ich reise erneut nur mit Rucksack und Zelt, besitze keinen einzigen tansanischen Shilling und meine Schuhe ließ ich zuhause. Dass jeder Ort an den ich komme unsere Unterstützung wertschätzen würde, wurde mir schnell klar, aber kommen tue ich ja von meiner NGO in Mwanza, dem House of Hope, wo ich das Jahr zusammen mit behinderten Kindern und Müttern lebe… und da kommt der tiefste Wunsch von Unterstützung her.
Du kennst den Wunsch und Drang in dir selber nach dem Ort und den Menschen und der Arbeit zu suchen, in deren Umgebung du das meiste schaffen kannst, wo du am meisten verändern kannst und das meiste Gute kreierst. Meine Suche danach dauert jetzt schon so lang wie der institutionelle Weg hin zum Degree, aber statt in einer Bildungseinrichtung sitzt ich nun knietief in der Welt. In Mwanza wurde mir eine Aufgabe gegeben, bei der ich fühlte als Autor einen Hebel der Veränderung von unwahrscheinlichem Maßstab inne zu haben.
Ich als Schriftsteller bekam dort die Aufgabe des Fundraising Schriftstellers und fabriziere neben unserem Blog und meinem Buch und Briefen an Liebste auch jene Newsletter, welche international unter Leute gejubelt werden, um nach Unterstützung für unseren Zweck zu bitten. Zu merken, dass meine Worte etwas ausrichten können, war eine schöne Eingebung. Dass euch dasselbe mit eurer Arbeit in jedem Feld irgendwann auffällt, steht vermutlich außer Frage. Ich merkte, dass es von großem Wert ist, jenen Funding-Text in seiner besten Art zu erschaffen, aber noch viel wichtiger wäre, es unter die richtigen Leute zu bekommen mit dem richtigen Impuls und der Perspektive dahinter. Ihr wisst von meiner Reise-Historie und von den Menschen mit welchen ich gemeinsam lebte. Eine direkte Nachfrage nach Oslo oder Monaco würde den Ort auf tiefster Basis revolutionieren. Das wäre allerdings zu leicht. Stattdessen dachte ich an Euch, unseren Verein, und was nicht alles möglich wäre in der Welt… unser bald in Deutschland sitzender Verein soll also international agieren können.
Ok… wie?
Kennst du das Konzept des CSR’s? Das ist die Betitelung für einen Bruchteil des Gewinns einer Firma, welcher zwangsweise an eine beliebige NGO abgedrückt werden soll, ob im Inland oder weltweit ist Schnuppe. Der Geldbatzen sitzt irgendwo und wird alt und feucht. Lösung: Gen.ZM e.V. ist wie ihr wisst auch eine NGO und agiert als schaffendes Medium von einem sozialen Raum im Inland für gesunde Menschenleben… ehrenswert und legitim um Spenden. ABER! ist jetzt der Plan unseren Verein durch das Geld von Firmen zu funden, damit unser e.V. von Geld trieft? Das wäre doch völlig neben Allem das ich davor geschrieben hatte, oder? Naja, beinahe… Gen.ZM e.V. wird als das Medium agieren, um jene CSR Funds zu erhalten, dann aber selbst an Einsatzstellen in der Welt zu verteilen, die Teil unserer aller Wege waren. Damit meine ich natürlich nicht nur unser House of Hope in Mwanza, sondern jegliche Projekte, die auf meinem und eurem und aller Community-Mitglieder Weg durch die Welt liegen. Der Punkt soll der sein, dass wir als ein Verein in Deutschland ein starkes Netzwerk erschaffen, welches sich durch die Reisen von jungen Freiwilligen unseres Vereins weiter in die Welt verbreitet. Wir werben schließlich für Wichtigkeit von freiwilliger Arbeit und dem Reisen in der Welt. Wir bringen jungen Menschen also das Reisen bei, schicken Freiwillige an die Orte, die unsere physische Unterstützung benötigen können, lernen im Verein gemeinsam von der Kunst des Schreibens, haben dadurch Fundraiser an allen Orten der Welt und Blog-Content von Erlebnisdichtung bis zu Bildung, damit Spender und Leser bei Allem dabei sein können. Gen.ZM’s Fäden in der Welt sollen die Orte in der Welt ausfindig machen, die das Gute und ihre Flamme am direktesten nähren, und dadurch ein hübsches Netz des Guten spinnen. Spender werden jene Menschen sein, die Teil unseres Vereins sind, genauso ihre Familien und ihre Firmen. Spender sind jene, die wissen für was wir stehen und streben und das muss sich nicht auf Deutschland beschränken. Im Endeffekt soll unser Vereinskonzept schließlich international und weltweit bekannt sein. Die Art von Verein und die Beschäftigungen und Bildung, die wir anbieten, gehören Allen der Welt mit gleichem Recht, und genauso soll es allen zustehen, durch diesen Rahmen Gutes in die Welt zu bringen, durch das materielle Schenken von Geld oder Hilfsgütern, von welchem wir alle genug und zu viel besitzen.
Ok, meine Lieben. Um das Ganze in Richtung eines Endes zu leiten, ein kurzes Update von mir und der Wunsch für euch heile, gesund, froh und genießend, tagtäglich lebend und liebend zu sein und zu bleiben. Von Tiefen meines Herzens, die ich nicht namentlich orten könnte, wünsche ich euch allen und euren Familien und Liebsten nur das Beste und Schönste, auch von so weit weg. Bis uns unsere gemeinsamen Wege hin zum Licht wieder zusammen führen!
Mein persönliches Streben und Suchen ist grade folgendes: ich lerne wie man unterrichtet, indem ich an einer Schule acht Erwachsenen meine Muttersprache näher bringe. Sprachen lernen wird ein wichtiger Teil unseres Vereins sein. Ob Menschen von Außen an unsere furchtbar schwere Sprache zu gewöhnen, oder auch persönlich für uns neue Sprachen in Gemeinschaft gleichstrebender Menschen zu erlernen, um in der Schule zu punkten, als Person zu wachsen oder in allen Untiefen der Kulturen anderer Länder reisen zu können. Unterrichten muss ich vermutlich noch lange Zeit im Leben und hier ist eine schöne Heranführung zu finden mit liebenden Schülern. Meine Nachbarskinder bekommen Unterrichtsstunden in Englisch, genauso wie meine Freundin vor Ort, Bukele. Von den Menschen meiner Nähe versuche ich hier zu lernen, wie Menschen miteinander Zeit verbringen können, wenn sie völlig ressourcenlos leben. Meine zwei Nachbarinnen haben geniale Spiele, die sie miteinander performen und ich versuche zu lernen und zu erinnern, um im Verein beibringen zu können wie wir miteinander sein können, ohne einen Bildschirm zu brauchen. Wie man endlose Beschäftigung und Gespräche entdeckt und sich nicht vom Miteinander ablenken möchte. Ich lese ein Buch, welches ich kostenlos als pdf aus dem Internet habe, welches mir versucht die Grundideen des öffentlichen Sprechens näher zu bringen. Wenn es soweit ist, so wird es zu der zweifachen Rotations-Bewegung Gen.ZM’s in Deutschland kommen, bei welcher ich geldlos und nur im Poncho und mit Zelt durch alle Städte des Weges zu Fuß reise, Reden an Schulen halte, um junge Geister für die Welt, das Reisen und die freiwillige Arbeit zu öffnen, mein Buch in Person an Menschen zu bringen und eben um mit den offenen, strebenden und wachen Menschen vor Ort den lokalen Tochterverein unserer Bewegung Gen.ZM zu etablieren, auf dass ein dichtes Netzwerk überall im Land entsteht. Soviel zum nationalen Prozess und den hauptsächlichen Streben meiner kleinen, reisenden Persönlichkeit. Ich liebe jede und jeden Einzelnen von Euch, wisst ihr das?
Gabriel, kann ich dich zum Hauptausführer der Vereinsgründung ernennen?
Ein grandioses kommendes Jahr an euch, viel Liebe und unzählige Momente zum genießen! Frohes Neues! Kila la heri!
-Lennart, Moshi - 01.01.2026