Das ist sogar spannend für mich, zumal ich keine Ahnung hab was grade in der Welt möglich ist, wenn es um den technischen Fortschritt geht. Klar, an der Oberfläche kratzt jeder von uns ein wenig und niemand verpasst die ganz großen Errungenschaften, aber sind wir uns auch darüber bewusst was dem Menschen in der Tiefe des technischen Raumes möglich ist? Oder wissen wir, welche bahnbrechenden Erfindungen in der hohen Wissenschaft kursieren, aber ihren Weg noch für Jahrzehnte nicht in die Öffentlichkeit finden?Nun, nach diesem Kapitel werden wir zumindest eher die Illusion von Ahnung haben. Ich möchte hier aber ausdrücklich keinen Bildungsauftrag ausleben, sondern lediglich Inspirationen und Anregungen zum Vertiefen im Selbststudium für dich schaffen.
Dieses Kapitel ist ein zeitsignifikanter Niederschrieb, welcher ganz klar in eine bestimmte Epoche einzuordnen ist - also etwas Geschriebenes von dem man vor 10 Jahren nichts hätte glauben oder sich vorstellen können, aber in 10 Jahren der Zukunft drüber lachen wird und sich unsere begrenzte Vorstellung vorführen muss, um zu begreifen, dass wir dachten wir wären schon ganz weit vorne was das alles anginge. Dieses Kapitel geht dementsprechend größtenteils über Technologien der Industrie, der Robotik, Computer und IoT (Internet of Things). Wir sprechen auch kurz infrastrukturelle Aspekte an, um später darauf zurück kommen zu können und medizinische Fortschritte werden auch angeschnitten.
Natürlich ist es weniger spannend über all das zu lesen, aber das Lesen soll einem ja nur die Aufmerksamkeit und Reflexion über das eigene Zeitgeschehen vermitteln, vor allem für unsere jüngeren Leser*innen, damit man sich bewusster über den eigenen Umstand wird und sich über die Welt auch ein wenig mehr Begeisterung abverlangen kann. Man möchte doch mal dieses Smartphone oder den Laptop länger anstarren und sich wundern wie unglaublich diese Gerätschaft ist, was für eine undurchschaubare Komplexität ihnen inne wohnt und wie normal sie geworden sind, ausgezeichnet von dem Fakt, dass du sie in den Händen hältst. Wir wandeln durch unsere hoch moderne Welt, starren in großstädtische Bildschirme mit Werbungen , die gesamte Häuserfronten eindecken oder besuchen Einkaufszentren, die mehrstöckig ein Repertoire an Dingen aufweisen, die man sich eigentlich nur erträumen könnte, das alles mit Lichtern und Fahrstühlen, Rolltreppen, Kassensystemen und jede Menge anderer Technik - echt total mindblowing… dasselbe gilt für unsere Straßen. Ohne Geräusche fahren elektrische Fahrzeuge an uns vorbei, viele parken schon ohne die Hilfe der Fahrenden in kniffligsten Situationen ein und haben mehr Bildschirm im Innenbereich des Autos als Frontscheibe. Eine mögliche Übertreibung, welche ich damit begründen könnte, selbst noch nie in einem E-Auto gesessen zu haben. Warum schreib ich das? Ach ja! Mach die Augen auf und bestaune unsere Welt für was sie ist. Blende so oft es geht die Missstände aus, wenn es dir hilft bestimmte Dinge wertzuschätzen und versuche präsent zu sein, um dein Leben wahrzunehmen als das was es ist. Nämlich ein Teil der Welt zu einer echt bodenlos spannenden Zeit. Dieses Kapitel ist also nur dafür da, dass wir uns bewusster um unsere einzigartige zeitliche Lage werden und irgendwann in die Situation kommen dürfen, voller Genuss, Begeisterung und Grübeln in die Welt zu grinsen. Das geht auch ohne die grade angesprochene Ignoranz, aber es ist ein schwieriger Weg vor uns, welchen wir nur gemeinsam überwinden kommen. Genuss des eigenen Innenfriedens ist eine menschliche Kunst.
Fangen wir doch, weil es im Vergangenen ja schon um Wirtschaft ging, mit dem industriellen Aspekt, also der Industrialisierung 4.0 an. Ich werde im kommenden viele neue Begriffe erwähnen von denen man nicht erwarten kann, dass alle bekannt wären - mir waren bei meiner hier nicht durch Quellen hinterlegten Recherche die wenigsten Begriffe geläufig. Außerdem ist meine Hauptzielgruppe das Rentenalter und dementsprechend werde ich dem Englischen durch Übersetzung und Erklärung nachkommen. Anglizismen sind für die Generationen nach uns.
Wir beginnen mit einem Beispiel. Wir wollen in unserer vorgestellten Wirtschaft etwas produzieren. Wie sähe das im Optimalfall heutzutage aus? Man besäße eine Produktionsfläche und würde in Maschinen investieren, weil diese schneller und besser arbeiten als Menschen und im Endeffekt auch billiger in allen Aspekten außer der Anschaffung sind. Diese Maschinen und Roboter arbeiten dann an unseren Laufbändern und machen die Arbeit, für die wir uns seit ein paar Jahrzehnten beinahe zu schade geworden sind - der stolze Mensch... das Gute ist, dass wir uns auch beinahe nicht mehr damit beschäftigen müssen, weil die Maschinerie dahinter nicht nur besser herstellt als wir, sondern auch besser überwacht, organisiert und verbessert - sich selbst und das Umfeld. Das alles kann im Rahmen einer sogenannten ‘Smart Factory’ passieren, eine Art der Produktionsstätte in der alles ohne Menschen klappt und trotzdem ein unglaublich hoher Grad an Kommunikation herrscht. Nicht zwischen Menschen, sondern eben zwischen jenen dort funktionierenden Maschinen. Sie geben alle Informationen untereinander weiter und können so die Produktion über Verbrauch von Rohstoffen und Zeit planen, wissen wie der Rest der Halle arbeitet und können ganz konkret voraus sehen, wann welcher Arbeitsschritt erfolgt. Fehler, sollten sie auftreten, können sofort behoben werden und noch viel besser, durch Simulationen des Echten, die möglich sind, weil alle Daten über die Arbeitsweisen jedes Elementes gegeben und errechenbar sind, schon bevor sie passieren erkannt und verhindert werden. Außerdem verändert sich unsere Art des Herstellens immer mehr hin zum Druck von Dingen - also dieses Ding mit den ganzen 3-D Druckern - die ich immer als lustige Idee ohne viel Nutzen gehalten hatte. Inzwischen kann man die Möglichkeiten dieses Fortschritts kaum mehr aberkennen… also doch, kann man. Aber ist halt schwierig. Vorteile dieser maschinellen Produktion und des 3-D Drucks liegen hier vor allem dabei, dass der Verschleiß während der Herstellung deutlich zurück geht, da das Endprodukt nicht herausgeschnitten werden müsste, sondern von Grund auf, sogenannt ‘additiv’, erzeugt wird. Das bedeutet übrigens auch etwas sehr cooles für den Verbraucher, denn durch 3-D Drucker wurde etwas möglich, was wir ‘Mass Customization’ nennen, der Umstand, dass alles auf unfassbar großer Basis produziert werden kann aber trotzdem an den Kundenwunsch angepasst wird, anstatt nach einem 08/15 Schema arbeiten zu müssen. Extrawünsche für uns als Konsumenten. Da haben sich doch alle Jahrzehnte der Fakrikarbeit und der Raub und Mord der Welt durch Kolonialismus und die Unterdrückung, Ausbeutung, Naturentfremdung, Kriege und Online Hass gelohnt, wenn wir nun bald dem Drucker sagen dürfen, wie unser Plastikscheiß perfekt geformt und gefärbt wäre. Der Kapitalismus hält vielleicht doch eine ganz wunderbare Zukunft für uns bereit.
Nun der nächster Themenabschnitt, falls es keine Fragen zum vorigen gab…? Okay.
Was Roboter angeht, sind diese zwar größtenteils noch in Fabrikhallen und ganz speziellen Cafés gefangen, aber dieser Umstand ist wohl eher unwahrscheinlich von zeitlicher Länge zu sein, zumal wir hier von ihrer komplexesten Sorte sprechen. Einfache Roboter haben es schon längst in unsere Häuser geschafft. Robotik an ihrer Grenze kann dem Menschen in der Industrie aber bereits deutlich helfen, indem sie anstrengende und repetitive Arbeitsvorgänge übernimmt, um den schuftenden Menschen zu entlasten, auch ohne ihn oder sie direkt arbeitslos zu machen. Hier soll das ‘Internet der Dinge’ dessen erste Ausführung erhalten, in welcher ich anführe, dass Roboter der ‘simplen’ Art, wie Staubsaugroboter beispielhaft beim Namen Rolf, ein Thermomix, Zahnbürsten und viele andere komplexe Dinge der Technik bereits ähnliche Aufgaben besitzen und, um auf das ‘IoT’ einzugehen, miteinander in Verbindung stehen und Informationen austauschen können - in unserem zuhause wie in einer kleinen Smart Factory. Das erkläre ich gleich nochmal ausführlicher. Der Term ‘Roboter’ soll aber mehr darauf abzielen zu beschreiben, dass eine Maschine in ihrem Handeln und auch Aussehen dem Menschen immer mehr gleicht. Wir haben Techniken, die so sprechen wie wir, die unsere Arbeit an Fließbändern verrichten oder sogar unsere Mimiken nachstellen können, die aller wenigsten kombinieren aber mehrere davon - zumindest heute noch nicht in unserem nahen Umfeld. Möglich ist trotzdem schon das meiste in diesem Bereich. Später nochmal mehr zu dem Internet of Things, einfach weil es ein riesiger neuer Part unserer Welt wird, zwar vergleichbar mit dem Internet of People, also dem Internet welches wir jetzt kennen, welches das enthält was Menschen für andere Menschen über Menschen in das Netz aus Informationen stellen, aber das Internet of Things mag doch um einiges mehr an Zukunft an sich haben.
Wir wollen, wenn es auch etwas zu spezifisch sein könnte und durch zu viel Unwissenheit durchzogen ist, als dass man anfangen könnte Wissenslücken auf breiter Basis zu stopfen, einen Blick auf die Medizin und ihre Errungenschaften werfen, wieder nur um uns im Ansatz klar zu machen, was alles möglich wäre und was Geld uns kaufen kann. ‘Uns’ ist dabei eine kleine privilegierte Gruppe Menschen auf dieser Welt, welchen der Kapitalismus zugute kam, auch wenn er ‘unsere’ Freiheit, ‘unser’ kritisches Denken, ‘unsere’ Menschlichkeit und großflächig auch ‘unser’ Seelenheil verzehrte. Gieriges Krebsgeschwür… naja. Das ist alles nichts, von dem man sich nicht mit genug Drogen wie Zucker, Alkohol, Nikotin, Koffein und anderen legalen Produkten des Systems ablenken könnte. Mein erster Schock über die Medizin ist wohl die Klonung des Schafes Dolly’s gewesen. Das hat damals zum Nachdenken angeregt, genau wie alles was aktuell dazu kommt. So ist der Mensch an diesen Planet gebunden und beginnt sein Leben an einem gewissen Punkt, um es an einem anderen wieder zu beenden und zurück zur Natur zu kehren. Viele nennen das tragisch, aber sehen auch die natürliche Notwendigkeit dieses Schrittes und merken, dass das Leben nur durch dessen Begrenztheit diese übermäßige Bedeutung für uns alle bekommt. ‘Carpe diem!’ - ‘Nutze den Tag!’, wäre mit einem unendlichen Leben ein hirnrissiger Ausspruch. Der Zeitdruck und die Möglichkeit jeden Tag abkratzen zu können, gibt uns vermutlich den Thrill den es braucht, um den Quatsch weiter mitzumachen. Was grade in der Medizin erfunden wird, scheint in die Richtung der Heilung so ziemlich aller Dinge zu gehen und so werden Krankheiten auf ihrer DNA-Basis aufgedröselt bis man sie so zersetzen kann, dass bestimmte Ketten ausgetauscht oder vernichtet werden können, welche Krankheiten in sich tragen. Der PCR- Prozess für die Erkennung des ‘Sickle Cell Diseases’ ist etwas in dieser Richtung, aber nicht neu genug, um hier als das Aktuelle der Welt aufgeführt zu werden. Viel cooler, wenn allerdings auch bisher nutzloser, scheint der Fakt, dass Organe - zwar bisher noch in Miniatur - aber funktionierende Organe, von 3-D Druckern hergestellt werden können, oder dass man mit CRISPR-Technologien Gene editieren kann, um wiederum Sickle Cell Anemia oder bestimmte Krebsarten zu bekämpfen. Wir tragen Uhren, die alle möglichen Daten, sogar den Sauerstoffgehalt unseres Blutes, testen und auswerten und ‘live’, zeitgleich mit Ärzten austauschen können. Und da künstliche Intelligenz in keinem Komplex fehlen darf, wenn es um irgendetwas Modernes gehen soll, wird hier angeführt dass KI die Findung und Kreation neuer Medikamente und Drogen beschleunigt. Nicht der spannendste Beitrag den KI bisher geleistet hätte, aber immerhin etwas… man kann aber klar sagen, dass durch die mögliche Datenverarbeitung von KI die Medizin eine bedeutendste Evolution erfährt, in dem Diagnostizierungen viel facettenreicher werden, Auswertungen von Datenmengen auf eine ganz neue Ebene versetzt werden, um Medizin zu personalisieren oder vorauszusagen was auf bestimmte Patienten zukommen könnte. Vielleicht durch die einfache Auswertung der täglichen Daten, die die eigene Fitnessuhr täglich bereit stellt. Und und und… Dass wir diese Datenmengen bald mit einem allwissenden Medium wie der künstlichen Intelligenz teilen, wird unser Leben auf Erden stark beeinflussen.
Ab jetzt wird es thematisch nicht leichter, denn wir starten mit der Welt des Computing. Was hier an Quantenmechaniken auf uns wartet und neuromorphisches ‘Edge Computing’ passt in kein Buch, auch nicht in dieses. Vor allem nicht in dieses… Es zeigt einfach nur, dass egal was wir denken, wie fortgeschritten unsere Zeit schon ist, am Horizont etwas wartet, was das alles als bloßen Witz entblößen wird. Wir sind in der Lage mit Quanten zu arbeiten, ich weiß nicht mal was das Wort bedeutet und weigere mich auch zu googeln. ‘Etwas googeln’ ist übrigens schon länger im Duden als ich in der Welt. 2005 wurde die Welt von meiner Anwesenheit beschenkt. Ein Jahr vorher schaffte es das Wort schon in den gelb eingepackten Blätterschinken. Verdammt...
Wir können übrigens Computernetzwerke so nachstellen, dass sie ähnliche Strukturen wie unser Gehirn aufweisen und so noch schneller machen, was sie sowieso schon verdammt schnell machen. Das Ding mit ‘Edge Computing’ versteh ich noch so ganz knapp. Man will Daten einfach näher an ihrer Quelle bearbeiten, um sich die Verzögerung der Datenübertragung und die ewig niedrige 5G- Latenz zu sparen, aber war die nicht schon unfassbar niedrig?? Und was mich als Fünftklässler mal fasziniert hatte zu hören und nur darüber nachzudenken, wurde jetzt mehr oder weniger Realität. Ich meine, ‘wir’, also die Wissenschaft von heute, speichert Daten in codierter DNA-Molekül-Form, um sie noch platzsparender und länger zu halten. Dieser Artikel flasht mich noch mehr, als es den Lesenden überraschen wird. Sich mit Dingen zu lange zu wenig zu beschäftigen, hat den großen Vorteil, dass sobald man es dann tut, es auch richtig schallert. Dann ist lernen wie Drogen nehmen. Genau so muss sich studieren in einer Universität anfühlen… vielleicht sollte ich mich doch noch für den Systemweg entscheiden…
Aber um das Ganze nicht zu übertreiben und mein eigenes Hirn ein wenig zu schonen, hier noch eine kurze Zusammenfassung was unsere geliebte KI beizutragen hat… Zwischenfrage, genierst du dein ChatGPT? Bist du höflich zu deiner*m Sprachassistentierenden und lächelst du auch ab und zu mal in deine Selfie-Kamera, um deinen FBI-Agenten aufzumuntern?
Die künstliche Intelligenz kann zu dieser Zeit unsere Sprache vollständig und perfektioniert verstehen und selbst erzeugen. Das meistbenutzte Beispiel bleibt das Schüler*innentum, welches darauf abzielt, nichts selber mehr zu lernen und nach der Schule mit dem Schock da zu stehen, dass das vielleicht doch ganz praktisch gewesen wäre, ChatGPT als Schulfach anstatt als Ersatzdenke behandelt zu haben. Schade… kostet halt den ausgewachsenen Intellekt von Abermillionen jungen Menschen. Also abstrahiert ausgedrückt - unserer Zukunft.
Andere KI-getriebene Anwendungen wie DALL·E 3 können anhand von unserer Beschreibung hyperrealistische Bilder erzeugen, welche über unsere Vorstellung und ganz gewiss über meine Kompetenz das hier zu beschreiben hinaus ragt. Man kann eigentlich nur jedem mal ans Herz legen, sowas für sich selbst zu erleben. Ein kurzer Einwurf noch zu unserem ChatGPT. Die Menschen die sich ertappt fühlen über ihre Nutzung des Mediums und erbost fragen was man denn sonst damit machen soll, dürfen bitte das Kapitel 2.3 lesen. Ich weiß natürlich noch nicht, ob es ich es je schaffe, aber versuchen werde ich in der Zukunft zu erklären, wie man mit so einer Gerätschaft umgeht, wie man es als die Superkraft, die sie nun mal ist, nutzen kann ohne den eigenen Intellekt auf der Strecke zu lassen und wie unser Leben später unter noch viel größerem Einfluss aus dieser Richtung aussehen könnte. Mein letzter Punkt ist die Autonomität durch KI. Dronen, Autos und alles was Transport angeht, kann und wird durch KI verbessert und in allen Aspekten der Möglichkeit hin zur Selbstständigkeit, der sogenannten Autonomie getrieben.
Du bist noch nicht überzeugt, ob das alles was Vernünftiges ist? Dann frag doch ChatGPT was er/ sie/ es von der ganzen Sache hält. Das ist eine Antwort auf die man sich zumindest verlassen kann. Oder auch nicht - aber das liegt an uns Lesenden.
Ich frag mich oft, was hätte jemand wie Faust in unserer Zeit gemacht? Der von mir wahrgenommene Fakt, dass es kein Äquivalent seines Seins in unserer Jetzt-Welt gibt, ist mir oft Antwort genug -
Kein Happy End. Noch nicht…!