Ansätze und Initiativen gibt es wohl genug. Ideen und Visionen wohl auch. Manche qualifizieren sich sogar als wahnsinnig gut. Wir halten mit Unserem das gute, alte Mittelfeld warm…

An guten Vorhaben scheint es also vorerst nicht zu ermangeln. Wird dieser hier angeführte einfach ein nächster, der in diesem Meer aus Gedanken droht wie ein Stein unterzugehen? Oder wird es diesmal so unkonkret, dass es als etwas Größeres durchgehen könnte und unsterbliches Gedankengut verkörpert? Schauen wir uns das Ganze doch mal an.
Eine Aufgabe, der wir uns alle vertraut machen können, ist die Folgende: es gilt Bewusstsein in der Gesellschaft zu erschaffen. Um welchen Umstand es sich handelt, möchte hierbei unwichtig bleiben, denn ganz generell gilt: eine Änderung kann erst erfolgen, wenn die von ihr Betroffenen ihre Augen dem Missstand zuwenden, der nach Änderung verlangt. Das geschieht durch Bildung, Austausch und Interesse. Durch menschlichen Austausch. Durch das Verarbeiten in eigener Stille und in gemeinsamer Unterhaltung. Ok. 

Wenn das Bewusstsein eines Umstandes etabliert ist, dann möchte Handlung folgen. Handlung kann oberflächlich oder tiefgreifend sein. Es ist also von Essenz zu vermitteln, wie man das Problem an der Wurzel packen könnte, um einen echten Unterschied zu erwirken. Nachdem du den Umstand klar als Ganzes erkennst, musst du bewerkstelligen dich selbst in dem Geflecht handelnder Dinge wieder zu erkennen. Du musst erkennen können, welche Aufgabe deine in dem Gebilde sein könnte. Du sollst nicht die Schuld und das Leid auf deine eigenen Schultern lupfen, sondern verstehen was wirklich an dir liegen kann und wie dein Potenzial realistisch zur gesamten Veränderung beitragen kann. Wir wollen also zuerst die Beobachtenden und Lernenden sein, um anschließend unser Potenzial auf Änderung zu entdecken. An uns könnte es also liegen wirklich alles zu verändern, aber darauf müssen wir erst kommen. Damit sind wir wieder bei der Bildung und so weiter. Ein Kreislauf. Eine lebenslange Aufgabe, die doch gerne auch früh gestartet werden darf. Es liegt schließlich vor allem an der jüngsten Generation für ihre Zukunft einzustehen. Der Rest sollte aus Aspekten der Menschlichkeit ebenfalls auf ihrer Seite stehen, denn es sind ihre Kinder. Das dürfte dann, wenn alles glatt läuft, sehr natürlich in dessen Bahnen rutschen.

Bewusstsein erlangen - . Veränderung begreifen - . Das eigene Selbst entdecken und sich die wichtigste Frage eines menschlichen Erdendaseins stellen: ’To be or not to be…’ - Sein oder nicht sein… Handeln oder zuschauen… Wollen wir Teil des Geschehens auf Erden werden? Einen aktiven Beitrag in der Welt leisten, oder ihr wie schon auf den sozialen Medien eintrainiert, nur zugucken wie sie und ihre Menschlein ihr Ding machen... Es bleibt die wichtigste Frage für ein Menschenleben im Zusammenhang vom Einzelnen zu der gesamten Erde. Wir haben alles über dieses Leben im Griff. Es gehört uns und wir können selbst entschieden wie sehr wir für das Gute streben möchten. Du bist nur einmal da und einfach alles ist möglich… wer wirst du am Ende gewesen sein?

Schöne, aber gleichzeitig beängstigende Worte. Man sieht nur eine riesige Aufgabe vor sich, ohne Kopf und ohne Fuß. Wo fängt man a die Welt zu verstehen, sich selbst zu entdecken und echte Veränderung zu bewirken. Nun. Im Moment. Jetzt grade kannst du den wichtigsten Schritt bewirken und dich bereits entscheiden. Diese Entscheidung im Moment gehört Dir. Danach kannst Du wieder wählen. Und wieder. Alles liegt an dir und deinem Wille. Wenn du einer der Menschen bist, die mit uns erschaffen werden, dann wachst du langsam auf, begreifst und stehst auf, gehst los um zu sein und um zu handeln. Wir warten dann auf dich. 

Mit der Zeit kommen andere Menschen an unsere Seite und gemeinsam fließt man in dem lauwarmen Strom des Richtigen in der Welt. Das fühlt sich wie schweben mit Rückenwind an. Du würdest es merken, sobald es real wird. Überraschender Weise fühlt sich Gutes tun auch ziemlich gut an. Wem erzähl ich was?

Wie schaffen wir das also? An welchem Ort müssen wir wann stehen, mit welcher Einstellung und welchen Menschen neben uns? Ich sag’s ehrlich: gar kein Plan. Es ist schön zu wissen, dass es genügend dieser Zeit- und Raumumstände gibt, aber wie doof, dass wir bisher nicht mitbekamen, wo das Leben in diese Richtung stattfindet. Wo tatsächlich gehandelt wird - wo der Ort des Geschehens ist - wo unsere Gleichgesinnten auf uns warten und wo wir gebraucht werden... sobald wir das wissen, könnten wir uns dann ja auch frei entscheiden ein Teil davon zu werden.

Wie kannst du die Dinge deiner Vorstellung und deiner Träume in der Welt erreichen? Und gedenkst du etwas alleine zu verändern? Das funktioniert gewiss, aber es ist auch leider sehr begrenzt. Ich kenne Menschen, die etwas allein verändern wollen und ihre Ideen sind völlig unausgereift. Meistens phantasieren sie sich mit einem Gewehr in der Hand und einem hohen Tier vor der Nase, und dieser Ansatz ist einfach nur Müll. Wer Gewalt im Sinn hat, kann von vornherein schon nicht besser sein, als jene, die den Umstand erschufen, den wir nun ändern wollen. Ohne Gewehr und alleine ist Veränderung also schon schwieriger. Aber einfach ist auch langweilig… nun denn, geht es also darum all diese Schritte zuvor zu durchlaufen und wirklich etwas ändern zu wollen, um dann einer Gruppe, einer Bewegung oder Partei oder irgendetwas mit Ansatz beizutreten? Soll man Teil der nächsten Menge werden und wie schon zuvor im warmen Schwarm des Nicht-Selbst-Denkens weiter treiben? Wollten wir das nicht persönlicher? Hatte unser Ego nicht angefragt, ob wir doch vielleicht einen wichtigeren Part als jenen der Masse inne haben könnten? 

Was hat mir persönlich bei diesem Zwiespalt geholfen? Zum einen ist die Auswirkung, die ich bewirke, ob im persönlichen oder meinem öffentlichen Handeln unabhängig von irgendeiner Masse ein individueller, alleinstehender Beitrag. Nur dadurch, dass wir alle unseren Teil der Veränderung beitragen, werden wir überhaupt zum Teil dieser Menschenmenge, die in eine Richtung strebt. Wir befinden uns als Teil des Bewusstseins auf einem Pfad, auf welchem wir zusammen mit Anderen in eine Richtung streben. Nennen wir diesen Pfad einmal den Pfad des Lichts. Wir wollen das Gute, das Natürliche, das Menschliche! Jede einzelne Handlung erhält ihre Besonderheit darin und könnte nicht in einer Masse untergehen. Das ist eine falsche Angst. 


In einer unruhigen Meditation, gesegnet von einer Kinderzunge auf der Wange und dem Finger des selbigen im Ohr, wurde mir auf meinen Schreibvorsatz bezogen, folgendes klarer: 

Dieses Buch hat nur einen Zweck allein, wenn man so möchte. Es soll euch das Leben anpreisen - ein Ausruf zum Erleben sein. Du sollst weder Angst noch Sorgen tragen, sondern am Ende mit Lust und Lebensfreude in dein eigenes Erlebnis eintauchen. Wir alle wollen leben und wir alle können es tun. Vieles Besprochene in diesem Buch wird Umstände beschreiben und dadurch versuchen es klarer zu machen, damit wir uns besser in diesem Bild einer Gesellschaft wiederfinden und verstehen, welche Freiheiten an uns liegen gewählt zu werden. Wir sind viel öfter Gefangene des eigenen Denkens, als von dem System in dem wir leben. Ich möchte also, dass du ein besseres Leben führen kannst und gleichzeitig versuche ich dir bewusst zu machen, wie viel du beitragen kannst bei dem Wandel, der unsere gesamte Zeitepoche so sehr prägen wird. Wir leben in spannendsten Zeiten und du sollst es genießen können, weil du bist Teil. Du sollst in der Lage sein, alle deine Freiheiten für dich geltend zu machen und dein eigenes Leben in dem Maximum des Potentials ausleben und erleben können… 
Dann fangen wir mal an..


Ob Schulen, Vereine, Kirchen oder Gemeinden - alle werden inkludiert. Wir versuchen Zusammenhalt und gemeinsame Arbeit im vereinten Streben in allen Aspekten des gesellschaftlichen Zusammenkommens zu fördern. Wir sind keine Studentenbewegung, keine demonstrierende Minderheit, nichts politisches, sondern ein rein menschliches, gemeinsames Streben zur Verbesserung unseres Lebensumstandes. Mit den aufgezählten Gruppen und Organisationen wollen wir an der Wurzel des menschlichen Austausches ansetzen, um Projekte aller Art mit vereinter Kraft umzusetzen. Ein Netzwerk aus allen Gruppierungen, allen Organisationen und allen Völkern, die im Rücken das Dunkle haben und vor sich das Licht, zu dem sie streben. In dieser Harmonie soll sich der Zusammenhalt bilden, der gesamte Populationen eint und ihre Entscheidungskraft in der Tiefe ausschöpft. Zu unserem Glück leben wir schließlich in einer Gesellschaft, die von der Demokratie gesegnet wurde. Nun gilt es den Grundsatz auszuleben, der diese Form des Zusammenlebens so bedeutend macht: Die Macht geht vom Volk aus! Damit preist die liebe Demokratie ja so ausdauernd. Und bisher hatten wir uns vielleicht damit zufrieden gegeben, dass wir alle Jahre wählen dürfen und jene gewählten Politiker mehr oder weniger direkt für das einstehen, was wir geltend machen wollten. In diesem Ablauf kann es allerdings passieren, dass wir unsere echte Rolle aus dem Auge verlieren. Wir könnten vergessen, dass wir alle Macht in der Hand haben und nicht nur auf Politik hoffen müssen. Jede Entscheidung und Regelung kann von einem geeinten Volk kommen, wenn deren Bewusstsein gebündelt ist. Eine ganze Nation, die vereint nach Besserung von Umweltpolitik schreit oder Ausbeutung und Korruption nicht billigt, hat große Chancen das zu erreichen, was ihnen vorschwebt. Bis jetzt schafften es Umstände wie Politik, mediale Einflüsse, emotionale Entscheidungen und Lieblingsfußballvereine aber, uns zu spalten. Uns uneins zu machen und gegenseitigen Hass zu schüren. Ob links oder rechts, ob gendern oder nicht, ob Klimawandel echt wäre oder doch nur eine Erfindung einer Angst schürenden Propaganda - wir haben Freundschaften beendet, weil die politische Sicht nicht stimmte. Wir haben Vorurteile gegenüber bestimmten Ansätzen und sind nicht mehr weltoffen und menschlich genug, um unsere riesigen Häuser mit Flüchtlingen zu teilen, die vor einem grausamen Ende geflohen sind.  Wir leben in unserer kleinen Blase, unserem Algorithmus der Medien - ein Konstrukt aus eingebläuten Meinungen, aus Ablenkung und Verdrängung. Wir sind nicht Eins und das Internet hat seine giftigen Finger im Spiel, um alles schlimmer zu machen. Menschen müssen wieder einander näher kommen. Ein Land müsste sein soziales Leben wieder entdecken und neu beleben. Gespalten sind wir verletzlich, verloren und fern von möglicher Hilfe. 

Ich aber habe Hoffnung, weil es gibt diese Ansätze wirklich großes und gutes zu tun. Du hast den Wunsch in dir selbst, ich habe den Wunsch in mir, das Buch drückt den Wunsch aus, und unzählige bereits existierende Bewegungen wollen genau diese Stärkung und Einheit und Menschlichkeit erreichen. Es gilt uns alle zusammen zu bringen. Und das ist die erste und größte Aufgabe unserer Zeit. Unsere Generationen haben eine einzige Sache zu bewerkstelligen und der Preis ist das Leben in Freiheit, Gesundheit und in einer gesund werdenden Welt. 

Zu unserem größten Glück sind solche Vorhaben völlig realistisch. Man braucht eine Idee, einen guten Willen, ein paar begeisterte Freunde und mit ein wenig Organisation entstehen daraus Treffen aus Gleichgesinnten, die weitere Verbindungen erschaffen und das Streben immer weiter entfalten lassen. 

Unser Streben hält einen besonderen Platz in diesem Bund aus Ideen und Visionen. Wir etablieren einen Rahmen, der alle anderen Gruppen zusammenführt und das soziale Miteinander völlig neu erschaffen wird. Das klingt wie nach den Sternen gegriffen, aber unser Wille macht es absolut möglich. Es braucht diesen Ort um wieder Mensch werden zu können. Wir sehnen uns von den Tiefen unserer Seele nach dem Ort aus Menschlichkeit und dem Zusammenkommen. Wir brauchen die Möglichkeit uns entfalten zu können - durch echte Bildung, durch gesundheitliche Praktiken, durch kreatives Ausprobieren und durch das Kennenlernen von unserem Selbst. Das Lernen miteinander, das inspiriert werden, das Geschichten unserer Menschen hören und so viel mehr. Wir brauchen dieses Netzwerk. Lokal und national.  

Zu diesem Zweck wurde unser Verein gegründet. Mit dem Namen Gen.ZM soll dieser das Medium einer Gruppe sein, die andere Gruppen überall durch dessen Präsenz verbindet und so gemeinsame Aktionen ermöglicht. Eine Kooperation aller Generationen, aller Menschengruppen und aller Ansätze, die zur Besserung durch Gutes streben. Eine gestochene Ausführung dieses Konzeptes findet sich später hier im Buch.


Wir müssen eine Sache bewältigen. Gegen alle Dinge die dagegen sprechen, müssen wir für jetzt daran festhalten und glauben, dass Veränderung wirklich möglich ist. Ich würde das gerne SCHREIEN, aber Buchstaben lassen das nicht zu. Wie ernüchternd… Wir dürfen einfach nicht aufgeben. Wir sind die Menschen auf der Welt, die am allerwenigsten aufgeben dürfen, denn von uns hängt einfach alles ab.  Es liegt an uns, der Bevölkerung, die sich gegen alles auflehnen kann, die jede Forderung stellen könnte; dafür brauchen wir aber das Bewusstsein über was falsch läuft und wir brauchen die Menschenmenge, die für eine Veränderung einsteht. Der Verein ist der größte Ansatz einen Teil in dieser Welt einzunehmen - ich versuche mein Potenzial auszuschöpfen. Deine Aufgabe ist es ganz genauso nach deinem Potenzial zu streben und deinen Teil in die Welt zu tragen. Du gehörst dazu, du bist auch ein Mensch - das ist dein Planet. An uns wird es liegen, die Zukunft in die Hand zu nehmen… also, auf welcher Seite stehst du? Geld über Menschen?

Wir brauchen Dich und Du brauchst uns!

1.2 Das Streben unserer Vorhaben - Zu-Le-le