Im Folgenden werden wir genauer inspizieren, wie man überhaupt vermögend wird, wie es andere vor uns geschafft haben und wie es in der Zukunft damit aussehen könnte, denn vielleicht hat diese Wirtschaft ja schon eine Art Zukunft für uns - den normalen Bürger - vorgesehen, weil viel länger werden wir ja nicht daran glauben, dass jede und jeder die Chance auf Reichtum hätte. Aber was könnten wir sonst anstreben, damit es nicht allzu langweilig in der Welt des Geldes wird?
Und damit herzlich willkommen. Unsere aktuelle Situation sieht in etwa so aus. Geld kommt aus allen Poren und Öffnungen unseres Systems an uns, sei es über unsere Arbeit, die Arbeit unserer Eltern, staatlicher finanzieller Unterstützung, Lotto, Pfandflaschen, Gehsteigen, und Geldautomaten. Das klingt nach viel Geld und ist auch viel Geld, wenn nicht alles so viel kosten würde und wenn wir weniger Abzüge von unserem Verdienten hätten. Als erstes nimmt nämlich der Arbeitgeber seinen Teil, den Mehrwert der eigenen Arbeit, um daraus Gewinn zu erwirtschaften und gibt dir den Rest, damit du davon leben kannst. Dann ist der Staat dran zu sagen, dass auch er oder sie etwas davon benötigt, um Straßen, Schwimmbäder oder Schultoiletten zu bauen, Waffenlieferungen zu finanzieren, Nahrungsmittel herzustellen oder seine für ihn arbeitende Menschen zu bezahlen. Dann möchte die Kirche auch ein bisschen was, weil Gott es so wollen würde. Also kriegen wir unser Geld nach ein paar Umwegen und wir hoffen dann, dass das was übrig ist möglichst viel Wert im aktuellen Markt hat, Geld ist nämlich nicht gleich Geld, sondern entspricht einem Wert für Dinge, die man mit einer bestimmten Menge an Geld erwerben kann. Manchmal reicht ein Stück Papier dann also für 10 Eier, das nächste mal nur noch für 8. Die Form und das Image des Geldes ändert sich dabei nicht, es bleibt gleich groß und gleich schwer. Auch die lustigen kleinen Zeichen auf der Rückseite bleiben die Gleichen, nur entscheidet das Umfeld und die wirtschaftliche Situation was du damit anstellen kannst. Wenn grade viel Ware vorhanden ist, dann kannst du mit weniger Geld mehr bekommen. Wenn aber allgemeine Knappheit herrscht, dann ist schon wieder alles ein wenig schwieriger und du musst dich ein bisschen ärgern entweder nicht noch mehr gearbeitet zu haben, zu wenig zu verdienen, einer nicht ausreichend guten Wirtschaft beizuwohnen oder man regt sich über Die-da-Oben auf, weil die sind an allem Schuld und werden wahrscheinlich so gut von den eigenen Steuern und dem Mehrwert bezahlt, dass für niemand anderen etwas übrig bleibt. Die-da-Oben ist übrigens plural und bezeichnet eine Ansammlung an Menschen, die für ihr Geld diskutieren, wie wir denn so miteinander leben sollen und der Fokus liegt für sie auf dem wirtschaftlichen Wohlergehen. Jene sind dann Puppen als auch Strippenzieher. Masken und Geldgeber. Weil das eine sehr wichtige Aufgabe ist, kriegen die Puppen dafür viel Geld. Weil sie viel Geld bekommen, wissen sie vielleicht nicht mehr wie es ist weniger zu haben und treffen deswegen öfters nicht so tolle Entscheidungen, zumindest aus der Sicht des Normalos. Unmenschliche Entscheidungen, also alles Geld was nicht in den sozialen Sektor geht, kann man beinahe ausschließlich dem wirtschaftlichen Streben nach Profit einzelner Personen zuschreiben, die mit ihren Armen ellbogentief in ihren Freunden der Politik stecken.
Es ist ungemein attraktiv Geld für die eigene Arbeit zu bekommen. Viele können das bestätigen und es ist eine super Sache etwas zwar nicht freiwillig zu machen, aber danach da zu sitzen und sich zu denken: Boah hat sich voll gelohnt… ich hätte in den 10 Stunden eh nichts besseres vorgehabt und hab stattdessen jetzt mehr Papier als davor und kann das jetzt für die Waren, welche durch die Arbeit von anderen produziert werden, und noch schlechter bezahlt wurden als ich, ausgeben um anderen in der Welt zu zeigen wie viel und hart ich arbeite und ein richtig echter Teil der Gesellschaft bin! Das ist genial, wie so ziemlich alles was uns umrundet, aber ähnlich wie das Meiste von dem Zeug um uns herum, haben wir auch hier wieder zu wenig Ahnung über die Funktion des Systems. Ich werde diese Ahnung natürlich nicht bringen oder erweitern können, ich kann auch keiner Person erklären wie ein Drucker oder W-LAN funktioniert oder wo mein Apfel geschweige denn die Banane daneben herkommt, aber was ich kann ist mir eine kleine Geschichte zum vorstellen ausdenken… au ja! Zur Erinnerung, mehr für meine eigene als deine: Wir versuchen rauszufinden wie man reich wird, oder besser gesagt wieso andere reich sind und wir nicht. Ähnlich spannend wie das unberührte Schachfeld neben mir… okay, hör zu!
Wir sind 22 und du bist endlich erwachsen, also das schon länger, aber so langsam wird’s auch dir klar. Deine Kindheit war unbesorgt, Eltern verdienen gut, deine Schulbildung ist im Endeffekt auch nicht schlecht geworden, auch wenn du enorme Tiefen und ein paar Höhen erlebt hast. So war zur zehnten Klasse nicht klar, ob du weiter aufs Gymnasium kannst oder lieber direkt auf die Schule wechselst, die versucht dir ein spezifisches Abitur zu verschaffen, also ein Abitur, welches dir erlaubt in ganz bestimmten Bereichen weitere Bildung durch ein Studium erlangen zu können. Studium… ein Wort welches in letzter Zeit viel zu oft gesagt wurde, du aber seit der Schule krampfhaft versuchst zu meiden, weil noch mehr Bildung im Rahmen der selben Tortour wäre eine nicht endende Tragödie für dich. Du warst eigentlich ganz happy mit dem wie es bisher lief, du hast mal hier mal da gearbeitet, wenn du genug Geld gespart hattest, bist du mit Freunden und eimal sogar allein gereist. Das alleine reisen war dabei eine ganz besondere Erfahrung. Du warst schon viel in Europa unterwegs und kannst ein ziemlich gutes Englisch, ein wenig durch die Schule, viel durch ausländische Freunde und den Feinschliff durch TikTok, wo du am meisten Englisch liest. Warum stehen wir überhaupt an diesem Punkt und müssen eine Entscheidung treffen, die etwas verändern soll? Ach ja, deine Eltern haben gesagt, dass du nicht für immer zuhause wohnen kannst, was zwar nicht böse gemeint ist, aber ehrlich war. Sie sind besorgt, weil es zu ihrer Zeit ein Unding gewesen wäre in deinem Alter ohne irgendetwas da zu stehen - keine Lehre, keine feste Arbeit und kein Studium, mit anderen Worten, keine direkte Perspektive wie das eigene Arbeitsleben aussehen soll. Du verstehst sie. Aber warum solltest du alle Freiheiten, jeden Spaß des Reisens und die jetzige Freizeit einbüßen, um dafür einen Job zu haben, der den ganzen Tag beansprucht, der dir vielleicht keinen Spaß macht und bei dem du am Ende vielleicht nicht mal genug verdienst um auch richtig reisen zu können? Du hast diese Fragen ziemlich genau so deinen Eltern vorgelegt und wenig überrascht über die Fragen haben sie dir erklärt, dass Arbeiten genauso viel Zeit nimmt wie Schule, man aber genauso seine Ferien und Urlaube hat, um zu machen was man möchte. Sie sagen auch, dass es genau darum geht sich Gedanken zu machen, was man später machen möchte und darauf hin zu arbeiten, damit man am Ende einer Arbeit nachgehen kann, die einem dann sogar Spaß macht und möglicherweise sogar so etwas wie Erfüllung bringen könnte. Das Verdienen, sagen sie, ist eigentlich das kleinste Problem. Du glaubst ihnen nicht, aber sie sagen, dass Bildung vor der Arbeit umso wichtiger wird, um bei der Arbeit dann auch Geld einfordern zu können. Schlüssig. Und trotzdem kacke. Was sollst du denn jetzt machen? Kannst du nicht einfach das, was dir am meisten Spaß macht, zu deinem Job machen? Es gibt doch genug Leute im Internet, die berühmt sind und auf Reisen ihre Bilder posten und von den Likes wahrscheinlich reich werden, oder? Was ist mit Sport? Du liebst Sport und gehst viel joggen. Als Jugendliche hast du auch ziemlich gut Tennis gespielt und Federball war auch voll dein Ding. Bevor du dich selber fragst, ob nicht eine Sportkarriere eine Option wäre, verwirfst du den Gedanken aus verständlichen Gründen wieder. Also bleibt das eklige Wort Studium am Ende wie am Anfang bestehen. Was das angeht, bist du nicht dumm… ohne abgehoben wirken zu wollen, bist du dir sogar sicher das alles besser verstanden zu haben, als deine Mitschüler nach eurem Abitur. Du kamst dir vor wie in einem Fischschwarm, ein Schwarm voll mit gleichen Fischen und alle ausgestattet mit einem Abitur und den guten als auch schlechten Fächern darin. Du beobachtest wie alle das selbe taten und du denkst zu wissen wieso. Zum einen ist es ein Schwarm und jeder tut was sein Nebenan tut. Niemand wusste wohin im Leben, weil das lernt man in der Schule nur zu kleinen Teilen, aber alle definierten sich über ihre hohe Bildung und von Eltern als auch Klassenmitgliedern wurde nur eine Nachricht übermittelt in Form der Frage: ‘Und was studierst du?’ Die Frage war so oft um einen herum, dass man automatisch an eigentlich nichts anderes denken konnte und so sahst du zu, wie alle das erstbeste zu dem sie angenommen wurden wählten. Klar, es war auch ein Fach in dem sie in der Schule gut waren. Aber dann den Weg der höheren Bildung direkt nach den zwölf Jahren Grundbildung fortzusetzen? Puh… ohne Pause, ohne eine Chance sich selber außerhalb dieses Rahmens der Schule kennen zu lernen. Man kennt nur das System und hörte nur die Ideen, die das System für einen bereit hält. Du hoffst, dass nicht zu viele ihre frühe Entscheidung bereuen werden und dass sie es schaffen sich umzuorientieren, wenn sie es für nötig halten und sich nicht mit diesen frühen unerfahrenen Schritt ins weiterführende Leben schon große Teile der Zukunft zur Qual gemacht hatten. Im Moment scheint es aber wieder so, als hätten sie alles richtig gemacht und waren schlauer damit gewesen, das Studium sofort anzutreten. Aua! Das tut natürlich weh, sobald man sich fragt ob man selber einen großen Fehler gemacht hat. Aber du denkst an deine Zeit und deine Erfahrungen zurück und bist überzeugt riesige Vorteile davon zu haben, dich selbst viel besser zu kennen und dir, wenn auch noch nicht ganz zu 100%, bewusster zu sein was du im Leben anstellen möchtest, oder vielmehr was nicht. Du fragst dich wieder, was möchte ich in der Zukunft tun und die momentane Leere deines Kopfes möchte keine Antwort geben. Also analysierst du weiter… wenn du Geld möchtest, gibt es mehrere Möglichkeiten. Du kannst etwas erfinden, oder etwas solange üben bis du es am besten kannst, um dann vermutlich durchs Internet berühmt zu werden und Geld zu bekommen. Jetzt musst du aber differenzieren zwischen langzeitig reich und einmal kurz Geld zu besitzen. Na ok, du warst lange genug in der Welt um zu wissen, dass Menschen in großen Firmen, die ganz weit oben sind, viel Geld verdienen. Meistens Männer, scheiße. Oh, scheiße sagt man nicht, da geht der Charakter in Arsch… aber das mit der Ungleichheit, wenn auch geringer als früher, muss sich gemerkt werden. Vielleicht direkt ein Unternehmen suchen, welches für Gleichheit, also Gender-equality steht oder von einer Frau geführt wird? Vielleicht auch nicht die absolute Rettung. Hey, aber wie wärs wenn du selber etwas startest - eine eigene Firma? Du hast zur Zeit noch wenig Ahnung von Wirtschaft, aber das könnte das Studium ja ändern. Du brauchst nur die passende Idee und dann den Mut auch etwas zu tun, oder? Ganz leicht! Aber eigentlich ging’s um die Studiumfrage und solange die Antwort auf mein Studium Wirtschaft ist, kann dieses Gespräch mit dir selber unmöglich vorbei sein. Wirtschaft haben schließlich alle nach der Schule gewählt und hatten ähnliche Ansätze wie du, nur inzwischen haben sie vier Jahre Vorsprung. Mist. Vielleicht musst du einfach zusammen mit Mama und Papa beraten, aber da hast du Angst am Ende dann das zu machen, was deine Eltern möchten und nicht du selbst. Irrsinnig, aber du glaubst es trotzdem ein bisschen. Was machen Mama und Papa eigentlich, weil das könnte ich doch einfach mit Hilfe und Beistand auch probieren. Na also Papa arbeitet in der Bank. Das heißt Mathe, das heißt Erinnerungen a die Nachhilfe von ihm in der Schulzeit und das heißt Stress im Kopf und sofort ist die Idee wieder verworfen. Und Mama? Na die hat studiert. Sozialpädagogik. Jetzt arbeitet sie im Kindergarten und auch wenn der Job anstrengend zu sein scheint, macht er sie doch sehr glücklich. Auch noch nach vielen Jahren. Bei Papa ist das nicht ganz so, aber du müsstest lügen um zu behaupten, dass er weniger verdienen würde als Mama. Also hat Papa einen besseren Job mit weniger Bildung erhalten, einfach nur weil er in der richtigen Branche ist? Und jetzt hat Mama ihre jungen Jahre ins Studium investiert, um dann einen sozialen Beruf auszuführen, der ihr wenig Geld für ihre viele Arbeit einbringt? Was soll das denn? Und noch schlimmer, was sollst du damit anfangen? Du bist kurzzeitig noch mehr gespalten als zuvor, weil du jetzt gar nicht mehr weißt, ob du das machen sollst, was dir mehr Geld bringt oder das was dich glücklicher macht. Du besinnst dich und denkst ein wenig nach. Also Papa verdient besser, aber mag seinen Job weniger als Mama, die aber schlechter verdient. Dir fällt auf, dass deine Eltern ein super Team abgeben, wenn man sie kombiniert und du findest beide aufs Neue überaus sympathisch. Auch spürst du, dass anscheinend wesentlich mehr zum Leben gehört als der Job, schließlich ist ein sehr großer Teil des Lebens von deinen Eltern ihre Familie. Also du! Die Zeit miteinander und dir beim Aufwachsen zu zu sehen hat ihnen bestimmt unzählige Male auch nach grottigen Arbeitstagen ein Leuchten der Freude in die Augen gezaubert. Jetzt erkennst du einen höheren Wert von Geld. Es geht nicht nur darum wie toll deine Arbeit ist, wie viel Spaß und Freizeit sie dir gibt, sondern vor allem darum ob sie dich und deine Liebsten am Leben halten kann. On du durch deine Arbeit anderen hilfst oder durch das Geld, welches du verdienst. Du bereust für eine Sekunde so viel gereist zu sein, merkst aber wie bescheuert das ist und dann ist dein Hirn für einen Moment neutral, um zu verarbeiten. Sendepause… Na ok, denkst du, das Reisen ist genauso wichtig wie die Arbeit selbst, wenn ich mein Leben lang nur arbeite, um mehr Geld zu haben, immer spare und nichts mit dem Geld anfange, aber auch keine Freizeit habe, dann wird mich egal welcher Geldwert nicht glücklich machen. Für einen lustigen, ganz kurzen Moment beneidest du alle reichen Menschen, dann realisierst du, dass jene viel Geld und viel Freizeit haben und das lächeln verfliegt, bevor du weiter denkst. Du merkst also, dass du leben und erleben musst, bevor du dich zu sehr für deine Arbeit einschränkst. Du weißt aber auch ganz genau, dass Arbeit nicht gleich Arbeit ist, sondern stark von der Bezahlung abhängt, schließlich muss man mit guter Bildung und einem guten Job kürzer jobben, um auf das gleiche Geld zu kommen, wie jemand mit schlechteren Zeiten und schlechterem Einkommen. Unfair aber praktisch, solange du es zu deinem Vorteil nutzen kannst. Boah, echt bodenlos. So viele Dinge zu beachten und am meisten nervt dich, dass du abwägen musst, ob du einen Beruf so sehr liebst, dass du dafür auch eine schlechte Bezahlung hinnehmen würdest und ob du einen gut bezahlten Beruf machen würdest, wenn er dich mental komplett kaputt macht. Wo ist die Mitte, wo bist du?
Armes Kind. Ich hoffe sie redet noch viel mit ihren Eltern bevor diese Entscheidung zustande kommt. Hier muss angefügt werden, dass diese Geschichte rein fiktiv ist, aber womöglich mit vielen Geschichten von Individuen überlappen könnte. Ganz wichtig ist anzumerken, dass diese Geschichte auf keiner Ebene meine eigene Geschichte, noch meine eigenen Gedanken widerspiegelt. Was sowas angeht bin ich pingelig und meine Story ist eine leicht andere. Abonnieren Sie jetzt www.gen-zm.com,um mehr davon zu erfahren. Gleich geht’s weiter nach der Werbung. jk
Nochmal zum armen Kind. So arm ist sie erstens gar nicht und zweitens war ich sehr gütig, was ihre Gedanken angeht und habe Aspekte wie Existenzängste und psychische Zustände erzeugt durch Weltpolitik und vor allem Klimawandel weggelassen. Mein nächstes Buch könnte gefüllt sein von der selben Person aus gesehen, aber mit diesen Dingen berücksichtigt. Mein Punkt, den ich versuche umständlich zu machen, ist, dass als junger Mensch eine Menge an Dingen überschaut werden müssten, bevor man sich nach aller Vernunft zum nächsten Schritt begibt. Ein beinahe unmögliches Ding sich ein so klares Bild zu machen, von sich, der Welt und den Optionen, sodass man nicht mehr raten müsste. Man kann nicht verstehen in welcher Zeit wir leben und erst recht nicht wo das alles enden oder vielleicht auch nicht enden wird. Glücklich jene, die einfach direkt mit dem Studium angefangen haben in dem Vermuten was sie wollen. Hier möchte ich nochmal wiederholen, dass der Schlüssel zur Unbesorgtheit nicht Ignoranz selber ist, sondern die Illusion von Wissen das ist, was uns das Gefühl gibt des richtigen Weg zu gehen. Wer sich zu viele Gedanken macht, wird unweigerlich zu Grunde gehen in diesem System. Bis es soweit ist, quäl dich bitte weiterhin mit der Frage, ob wir die Freiheit besitzen ein Studium zu wählen, oder ob uns das Studium die Freiheit raubt ein systemunabhängiges Leben zu führen. Ob wir mit der Arbeit unseren eigenen Weg wählen oder ob wir mit der Arbeit jede Möglichkeit auf echte Freiheit aufgeben. Weil am Ende können wir scheinbar nicht umstandslos das wählen, was uns aus der Seele spricht und was wir lieben, sondern die Tätigkeit, die uns genügend bezahlt. Das Geld eine Rolle in der Entscheidung über unsere ausartende Arbeitszeit spielt, ist die größte Schweinerei. Werde mir aber kein*e Systemkritiker*in! Es gilt schließlich für uns den Umstand zu erkennen und dann Schritt für Schritt menschlich zu machen was nicht für Menschen, sondern für Geld ist und gute Änderung zu erzeugen. Wir sehen uns im nächsten Kapitel.