G. Stuttgart(d?)’sches Schreiben
So bleibt es doch eine gewisse Last nicht ganz zu wissen, wie man sich denn darüber fühlen solle, am Ende des Tages dem eigentlichen Ziel über ausschweifende Umwege zwar entgegen gekommen zu sein, aber dann im Angesicht des Weges in direktester Linie nicht viel verändert zu haben. Luftlinie und so. Ein wenig dem Gefühle ähnelnd, welches einem beim vierten-Mal-dieselbe-Straße-kreuzen kommt, und der gemachte Weg gleich null wird, aber das Leben das in den Zwischenräumen der Raumesgleiche geschah auch wirklich und wahrhaftig war. Genau wie bei jenem letzteren Phänomen sitze ich nun auf Wiesen, dem Ausgangspunkt ‘Autobahn’ so nahe, bei der scheinbar wichtigsten Stadt Bad Württemberg’s und betrachte wie in östlicher Richtung der Anfangspunkt ‘Kirchenmauer’ des Heiligen Nikolauses wegen mich des vergangenen Dunkels über beherbergt hatte und mich nun über besagte kurze Luftlinienbetrachtung her anlächelte. An der Kirchmauer des auswärtigen Pfarrers Empfehlung wegen, war ich zu Nacht verstaut. Wohl keines der typischen, katholischen Kardinalsvergehen und dennoch grade des Umstands wegen ein umso schönerer Abend mit sich selbst im Freien bei Windschutz und Sternenhimmel und Nachbarn.
Das versuchte und nicht geschaffte Reimen und die Buchstaben in dick und bald wieder dünn machen mich alles in allem ein wenig kürre und der Schreibstil macht auch mir, nicht nur dir, Matschepampe in da Birnä! Ich wollte schreiben, des Schreiben wegens und hatte mir dafür nichts konkretes thematisch vorgenommen. Der Moment wäre mir wichtig gewesen, aber den ließ ich nun durchs Abschweifen - dem unumstritten besten und höchsten aller Stilmittel der Deutschen Literatur - hinübergehen und greife seitdem wie nach Spinnenweben in bewegter Luft nach dem Ding, welches man immer sucht und scheinbar nie zulassen möchte. Beinahe holt er einen ein, wie eine Gestalt des Seins, welche morphisch sich dem Ich hinzufüge wenn es denn könnte- und da greift’s einen wieder und reißt einen ewig wieder fort! Tibet eyyy, ich komme...
Sonne scheint mir auf den armen Rücken, den ich mir seit neustem mit anderer Materie schunden lasse. Die Sprache ist von einem neuen Rucksack, welcher mir von einer jungen Künstlerin vermacht wurde, welche die beste ihrer Zeit mehrwöchig mit jenem sackartigen Gefährten auf dem ostafrikanischem, bei kontinentalplattenverschiebungstechnisch ignoranter Sicht, ehemaligen festen Anhängsel des Mutterkontinents - Sansibar - überdauerte. Das Verbliebene der Sonnenrennen dort im fernen Tansania, verbrachte sie als meine Mitbewohnerin im House of Hope. Nun begleitet und beherbergt und beschenkt und knechtet mich jener treue Schweißabsonderer Tag ein, Tag aus, als einzige Konstante, die einem Leben zu Gute kommt, bei welchem man alle umstehenden, von wem auch immer geschenkten, Umstände und Auffangnetze und akzeptierende Familien und komfortable Versicherungsmöglichkeiten bis 23 und mein persönliches Geschenk einen Traum zu haben, ignoriert - und nach der Wortabrechung bleibt dann nur noch der Rucksack unter dem Strich. Die Mission heute einen langen Satz zu schreiben, ist erfolgreich abgehakt und mit ihr in einem Strich auf der mentalen Liste, auch der Versuch etwas das nützt zu Papier zu bringen. Nun heißt es aufgeben! Zum Glück hängt mein ganzer persönlicher Stolz nicht davon ab, ob Menschen mir zu Tonnen mit Pauken die eigene Meinung über das Verfasste dröhnen würden und mir Rückmeldung auf mein Geschriebenes geben, sondern vielmehr hat absolut nichts sagende Stille auch etwas künstlerisches und macht den Traum der Freikunst fasst noch kompletter. Kein Bedürfnis die eigene Kunst verkaufen zu müssen und ohne Feedback zu kreieren, ist mir ein ganz wundersamer Umstand. Mit den Worten des Alltags: ich freue mich von Lesenden wie Dir zu hören, wie Deine Erfahrung ist, ob kurzminütig oder durch Nächte getragen, und ob es eine angenehme, die Sinne der Vorstellung belebende Buchstabensuppe ist. Also... Gut? Schlecht? Und dabei freue ich mich auch auf normale Formulierungen, falls du lieber in bodenständigen Wortwendungen Ausdruck findest. Man muss ja nicht immer so schnörkeln. Yeah…
Hier möchte ich ein anderes Kapitel im Denken ansetzen, aber mein Schreiben unterbricht sich nicht vom Davorigen. Ich sitze immer noch auf einer Wiese und warte darauf, dass ich mich bewege und anfange an der Hauptstraße entlang und dann raus nach Möhringen zu laufen, um entweder erst dann und dort oder auf dem Weg, aber so oder so spätestens an der Autobahn Acht nach Ulm entfliehe. Nähe Ulm. Irgendwo in Ulm und um Ulm und Ulm herum. Also Nähe Stuttgart. Und da wohnt jener Bekannte........ -
So viel Polizei, wow… Großstadt. Ich sehe so viele junge Eltern vorbei gehen oder vielleicht achte ich auf jene nur am meisten, weil sie die nächste der Natur und ihrer Beschreibung des säugetierischen Daseins und dessen Überlebenskomplex vorsieht und auch dessen konformen Etappen des menschlichen Daseins verkörpert. Aber die vielen netten alten Menschen mit bunten Wollstrickjacken an und weißen Blumen auf dem Gepäckträger habe ich ja auch wahrgenommen... so nebenbei. Trotzdem scheint der Ort, an welchem ich hier sitze im generellen die Gegend aller Wünsche Haber*innen und der wohlhabenden Menschen sein. Wer beschenkt ist, lebt das verständlich gerne in diesen Berghängen des Hauptstadttals aus und lässt sich von Kirchen beglücken, von Herbstblättern und wunderschönen Spielplätzen bezirzen, wie jener auf welchem ich sitze - ganz wie ein reicher Mensch; als auch den so und so vielen, aber nicht übermäßig vielen Menschen der Gegend, welche wohl allesamt mit dem Genußsprühregen guter Leben berieselt werden müssten. So lebt man gerne, oder? Mit großen Häusern an den Traumorten aller Menschen, wie in den Berghängen der damals, vor langer langer Zeit, richtig lebenswerten Insel Ibiza’s oder im Prinzenreich der armen, wenigen, gar nicht sooo reichen Monegassinnen und Monegassen. Wo einen zu erlebendes Leben ohne Leid mit viel Komfort erwartet, da trifft man jene Vollbetaschten, die des Königs gewährender Währung alle Ehre machen und Systeme von Langher beatmen zu all jener Wohlhabenderen Gunst. Wer Verzicht übt, scheint heute schon zu genüge Feind des Systems zu sein- oh, hier hab ich eine Pause im echten Leben gemacht, mehr aus Versehen, aber von jener möchte ich berichten. Ich erinnere an das wichtigste aller Stilmittel - die Abschweife. Wer nicht vermag zu erzählen, was man spricht, in einer anderen Form als der Direkten - jenen fehlt die kunstvolle Ausartung des Sich-Ausdrücken-Könnens. Betucht quatschen und so’n Shit! Gott lehre jenen Sprache, die das Wort der Menschen noch nicht entdecken durften... -
Liebe Lesemäuse,
zwei Dinge: ich brauche einen besseren Namen für uns - ‘uns’ im zeitlos indifferenten Sinne, ob früh oder spät gelesen, Wurst!, weil die Frage wird nur einmal in 'unserer' Zeit gestellt und wird auf ewig Jetzt-Lesenden überlassen, auf dass sie ein vielleicht heute erstes Mal mit einer Website interagieren. Ich bin nämlich ein Mensch und schreibe für Menschen von Menschen über Menschen und hoffentlich für Menschen, die Guten, - also trotzdem noch als Mensch. Nicht als verkörperter Buchstabensalat und auch kein im Geiste lebendes, verkopftes Wortbrockenmonsta. Nehm es bitte auch bitte, bitte nicht so übel einen Paragraph nun an mich und meine Arbeit, die eigentlich auch dich betrifft, zu verwenden und das kapitalistische Erfolgsmodel der ‘Werbung’ für mich zu nutzen. Ha, jetzt wäre es der Moment mehr über den eigentlichsten Ursprung des kapitalistischen Gedankenguts ans Licht zu bringen, aber davon schreibe ich genug in meinem ersten Buch - und genau an jenes und an die Sache des mit mir in Kontakt Tretens schreibe ich diesen Artikel in Widmungsform eines Wörterbuchwortspiels in der Überschrift.
Eigenwerbung also... - ich trampe los und belass es bei 'Gleich'...
Meine E-Mail (Standpunkt 15.10.2026 ): www.gen-zm@outlook.de
Nicht mit '.' wie beim Namen des Hiesigen, sondern eben mit Minus. Weil manchmal muss Minus. Ohne Ups kein Downs, ne... ohne Schlechtes nichts Gutes? Doofer Spruch. Schreib mir mal und räche dich daran, dass bisher nur ich vor dir mit Sprache spielen durfte. Ich fordere dich zum Worteduell und denk mir eine Belohnung für den siegenden Kopf aus. Bis gleich... -
Teile gerne mal nen Eintrag von mir. Vielleicht findet sich ja ein Lese-Buddy in deinem Bekanntenkreis☺️
https://www.gen-zm.com/g-stuttgart-d-sches-schreiben/