Hey, interessierst du dich eigentlich auch so für Zelte? Nein? Macht nichts. Gen.ZM möchte dem Ganzen eine neue Farbe verpassen und dann werden wir ja sehen, wie man dazu Stellung nimmt. Gen.ZM ist eine Bewegung, ein Verein, ein Charakter. Der Charakter ist weltbereisender, freiwillig Arbeitender und widmet sich grade dem absoluten Versuch des Aktivismus im Heimatland. Seit überlebten Abenteuern an der Südfrankreichküste weiß man inzwischen wie man auch ohne Geld das Leben bestreitet. Außerdem sind wir meistens barfuß unterwegs, was in einer Teerwelt wie Deutschland nicht immer das Optimum ist, aber einem reichlich Schönes im Zwischenmenschlichen und in der Gefühlswelt einbrockt. Die Nächte gehören entweder den Narugifts, also unseren Nachtruhenschenkenden des Weges, wo man für kurze Zeit ein neues zuhause bekommt, oder viel öfter eben unserem Zelt. Rund, praktisch, gut. Zelt halt. Dieser Artikel soll verhältnismäßig weniger eine Zeltwerbung sein, obwohl das natürlich auch sehr ehrbar wäre, aber stattdessen möchte ich über den Effekt von Open-Air Treffen berichten und eine Anleitung für unsere landesweiten Zusammenkommen geben. Von sogenannten Ersttreffen bis hin zu dem sozialen Rahmen innerhalb des Vereinskonzeptes von Gen.ZM e.V. - uns sei ein wenig Klarheit durch Einblicke gegönnt.
Aber zuerst zu der Zeltwerbung - mein Name ist Lennart und ich schlafe seit beinahe drei Jahren auf dem Boden. Nicht nur weil ich ein finanziell armer Schlucker bin, sondern weil ich mir mit dem Verzicht des Komforts ermöglichte, zu jeder Zeit auf Sprung zu sein und egal wo ich bin, spontan los zu reisen und dann eben ohne Schwierigkeiten im Zelt zu schlafen. Ob an norwegischen 400 Meter Klippen oder in kanadischen Wäldern neben dem 440 Meter hohem Wasserfall der Della Falls. Von den Alpen bis hin zu ausgetrockneten Flussbetten in Tansania innerhalb der Kilimanjaro Region. Immer ist es das Zelt, welches Frost, Regen, Hunderudeln bei Nacht und den Blicken früher Morgenbesuchern standhält. Stell dir vor in der Welt verirrt zu sein, mitten im Unbekannten, aber du hast diese eine große Gewissheit und Sicherheit in der Nacht genauso wie sonst auch schlafen zu können. Es ist das Obdach der Verlorenen, Suchenden und aller Menschen auf Abenteuern. Das zuhause to take away. Eine Höhle des Komforts und… naja, ok. Reicht auch wieder.
Im Frühjahr 2027 wurde also der Teil der Handlung unserer Bewegung los gestoßen und seither reist nun die Person im Charakter Gen.ZM durch Deutschland. Ja, und na klar bin ich der olle Dude dahinter. Das wird kein so großes Geheimnis und keine so edle Bekanntmachung wie beispielsweise die von Iron Man. Bin ja nur ich. Olle Lennart, in nem mexikanischen Poncho, einer Leinenhose aus so vielen tansanischen Patches, bis nichts mehr von der weißen Leinenhose zu sehen war, einem großen Reiserucksack plus Zelt und einem Konzept und dem Wille zur Änderung im Gepäck. Ohne Geld. Was hinter mir existiert, ist zum einen dieser Verein und auf der anderen Seite mein bisheriges, schriftstellerisches Lebenswerk aus vier Büchern meiner Weltreise, eines über Perspektive und Aktivismus und eine lange Reihe aus Erlebnisdichtungen vieler Orte meines Weges.
Wenn du mich also heute auf Deutschlandrotation trafst oder deine Taube dir den Link schickte, dann müsste es eben jene Zeit sein, in der wir gemeinsam unser Potenzial einer Bewegung in Deutschland ausleben. Ich bin alleine losgegangen und freue mich über jede Begleitung. Der verbrachte Nachmittag, die erste Übernachtung, vielleicht ein gemeinsames Wochenendabenteuer in die Nachbarstadt zu Fuß oder eben eine geteilte Etappe in unseren beiden Leben. Irgendeinen Aspekt dürfen wir hoffentlich miteinander teilen. Aber vielleicht bist du auch ein Vereinsmitglied; eine der Personen mit Flamme in sich. Vielleicht wurde an deinem Ort durch sieben Menschen der Verein initiiert und sie schafften es, jenen so weit zu bringen, dass auch du nun ein Teil unseres Feuers bist. Ich möchte mir gern vorstellen können, wie der Prozess des Kennenlernens aussieht. Wie du Artikel für Artikel tiefer in die Materie steigst und Mich plus das Konstrukt immer besser verstehst. Ich hoffe so sehr, dass ich dir beim Lesen selbst schon die Hoffnung, Perspektive, Vorfreude und Motivation vermachen kann, die mich in den letzten Jahren bis zu diesem Zeitpunkt ständig begleitet hatte. Es passiert endlich! Eine Bewegung und das Aufstehen der Menschen auf deinem eigenen Landesboden, zu jeder Zeit für dich erreichbar. Eine Gemeinschaft, die dich so froh in die Arme nimmt und im Streben nach Veränderung zum Guten vereint ist. Eine Reise, die mit unzähligen geteilt werden kann und in ihren Möglichkeiten keine Grenzen kennt. Ein Anfang ohne Ende.
Wer mit uns reist, profitiert eventuell von einem Zelt. Die Bildung des Reisens wird allerdings vor allem behandeln, wie wir auch ohne Alles, ohne jeden Komfort, ohne jede Gewissheit, nur durch Bildung und Mensch sein, leben können. Das klingt ohne den Komfort erst gar nicht mal erstrebenswert, aber ich möchte dir in anderen Texten ausführlich erklären, wie man mit weniger Dingen immer reicher wird und wie ein Leben hinter der Wand aus Rauch namens ‘Komfort’ auf uns wartet. Es geht um Lebensphilosophien wie dem HuVEx und wie du von all diesen Einblicken dein eigenes Erlebnis auf Erden bereichern kannst. Wir sind das Abenteuer und der Weg in deine grenzenlose Zukunft. -
Du merkst an der Art wie ich formuliere, dass ich überzeugt von der ganzen Sache bin. Wie überzeugt, findest du in den Untiefen meiner Literatur heraus. Sei gespannt und guter Dinge, weil du bist hier! Das ist ein großer Schritt in eine sehr beschenkte Richtung!
Nun möchte dieser Artikel darüber sprechen, warum unser Zusammentreffen innerhalb des Vereins in bestimmter Weise von statten läuft und was unter einem Ersttreffen zu verstehen wäre - plus - wie es funktioniert. Was macht diesen Verein also anders, fähiger und potenzialer, als alle mir sonst bekannten Vereinsrahmen? Wir fragten uns zum Gründungsbeginn, welches Konstrukt denn erschaffen werden müsste, damit es in der Lage wäre alle Generationen und Kulturen zusammen zu bringen? Was diese Welt bräuchte, damit Dinge passieren könnten, die noch die Chance hätten, alles wenden zu können. Was geschehen müsste, damit wir einheitlich als Menschen das Leben der Welt wählen, anstatt unser Grab eifrig weiter zu schaufeln.
Gen.ZM beruft sich auf unsere menschlichen Wurzeln, hin zur Natur und hin zu alten, ungetrübten Moralen und Werten, ohne dass Geld jene verdrehen könnte. Da ist ein unvergleichliches Ideengut, welches aus diesen Tiefen quillt, wo kein Geld es vergiften konnte. Unter Menschen wie uns können die Visionen hervor kommen, die im Innern die Flamme des Guten tragen. Ein ganz essenzieller Teil wird es bleiben, dass unsere Zusammenkommen nach Möglichkeit in der Natur abzuhalten sind. Ersttreffen, welche ich gleich nochmal erkläre, werden vor allem in Parks stattfinden, aber generell ist jedes menschliche Treffen zwischen Bäumen und auf natürlichem Boden etwas Bedeutenderes, als die omnipräsente Umgebung aus totem, bemaltem und tapeziertem Stein. Wir erlauben es sogar, dass unser weltgeschenktes Wetter unser Beisammensein bestimmt und die Erinnerung jedes Mal bedeutsam mit zu verformen vermag.
Wir beginnen mit der Erklärung eines Ersttreffen. Ein Ersttreffen ist jene Art des Zusammenkommens, die stattfindet wenn ich ab dem Frühjahr 2027 für mehr als zwei Jahre eben von Ort zu Ort reise und die Stadt kennen lerne, dabei versuche die Menschen zu finden, die bereit wären einen Tochterverein wie ihr eigenes Kind aufzuziehen und wenn man grade schon mal vor Ort ist, würde ich in der kurzen Zeit und mit jenen Verbindungen, die man eben macht, versuchen so viele Menschen wie möglich in diesem Gebiet zu erreichen und ein erstes Zusammentreffen zu organisieren. Die angenehmsten Orte zum Zusammenkommen sind meistens Parks, oder Flussverläufe und Wiesen an Waldrändern. Dieser gesamte Tag eines Ersttreffens wird nach dem Vereinskonzept gestaltet und ist anders als normale Vereinstreffen verpflichtend technikfrei. Und von jenem Tag an ist der Rahmen genügend Menschen der Region bekannt und ich habe bis dahin die nötigen Menschen, um das autonome Satellitenprojekt starten zu lassen. Von einem neuen Punkt auf der Karte aus startet das Konzept und der Rahmen von Gen.ZM tiefer in unser Geschehen einzusickern. Das sind also sogenannte Ersttreffen. Es wird beieinander gesessen und Zeit als Mensch verbracht. Der Rahmen ist unglaublich offen, aber hat eine sachte, führende Hand einer goldenen Lehrkraft auf der Schulter, die in Form des Konzeptes den Tag in seine Wege leitet und behütet. Menschen des Ortes soll in dieser ersten großen Chance ein Bild gemacht werden, welche Möglichkeiten unser geteiltes Leben hätte, wenn wir es wie eine echte Gemeinschaft gestalteten. Es soll ein Ort des Geschehens erzeugt werden, welcher zum Träumen über Möglichkeiten anregt.
Die Ideen and Ansätze werden unter Menschen gebracht und erste Untergruppen des Vereins können bereits geknüpft werden. Untergruppen sind das Herz von unserem Verein. Es ist kein Sport- oder Musik- oder Kunst- oder Bildungsverein. Es ist nichtmal ein Verein zum Reisen. Gen.ZM ist der Rahmen, in welchem all jene Unternehmungen und jedes Schaffen, welches Menschen zusammenbringt, ob in Sportarten, Spaziergängen, Yogastunden, Ukelelenklassen, Improtheater, Selbststudiumsgruppen, gemeinsamem Tagebuch Schreiben, Meditationskreise, gemeinsames Gärtner, Plastikmüll Sammeln und … zusammen bringt. Meine größte Bitte ist, dass diese Liste niemals aufhört. Dass so viele Aspekte wie möglich vertreten sind und Menschen sich neu und freier ausleben können, als je zuvor. Gen.ZM soll all jene Vorhaben auf eine Platform bringen und eigene Treffen hervorbringen, in welchen alle Untergruppen sich selbst vertreten und neue Mitglieder anlocken und sich selbst für Neues begeistern lassen. Wir hinter der Flamme Gen.ZM’s hatten die Idee, alles und jeden zusammen bringen zu können. Wir hatten die Vision jeder Person die Möglichkeit zu geben, sich aus dem dunklen, einsamen Zimmer und dem Smartphonebildschirm zu retten und Menschen in der Nähe zu finden, die miteinander sind und gemeinsam menschliche Zeit verbringen. Einen Ort des Selbstentfaltung, der Selbstentdeckung, der Möglichkeiten und Schönheiten unseres Lebens. Der Ort und seine Menschen, der uns lehren kann, wie wir aus unserem einmaligen Erdendasein das absolut meiste holen könnten. Damit es keine aussichtslose Isolation mehr gäbe und damit sich die Menschen eines Ortes so gut wie nie zuvor untereinander kennen lernen dürfen. Damit Perspektive in die Zukunft wieder berechtigt aufkeimen darf und damit wir gesünder, glücklicher und menschlicher leben und erleben dürfen. Wenn wir den Austausch von Person zu Person wieder mehr wertschätzen und das Internet unsere sozialen Fähigkeiten nicht mehr verderben kann, dann gibt es eine Möglichkeit sich als pure Menschen zu betrachten, ohne sich für seine Unterschiede auszugrenzen und zu hassen. Wir wollen miteinander die Kunst des Menschseins und unserer Kommunikation wieder entdecken, weil es mit einer gespaltenen Gesellschaft unmöglich ist, die Dinge zu verändern, die in unserer Vision Gen.ZM’s enthalten sind und die uns als Menschen auf dieser Welt am Herzen liegen. Bist du dabei?